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Rekordjahr 2017: Rund 50.000 Wohnungsverkäufe mit einem Gegenwert von 10,6 Mrd. Euro

06.04.2018
Rekordjahr 2017: Rund 50.000 Wohnungsverkäufe mit einem Gegenwert von 10,6 Mrd. Euro

RE/MAX präsentiert wieder den fundierten Gesamtüberblick über Eigentumswohnungsmarkt 2017



  • +3,6% mehr Wohnungs-Verbücherungen als im Rekordjahr 2016

  • Österreich-Schnitt bei 194.208 Euro pro Wohnung

  • Quadratmeterpreise im Schnitt um +6,5% auf 3.094 Euro gestiegen

  • Stärkste Steigerung bei den Verkaufszahlen im Burgenland (+25,4%)

  • Höchste Wohnungspreise in Vorarlberg, vor Salzburg, Wien und Tirol

  • Bezirks-Ranking Top 5: Wien-Innere Stadt (956.000 Euro), Wieden (356.000 Euro), Kitzbühel (351.000 Euro), Döbling (332.000 Euro) und Alsergrund (322.000 Euro)

  • Bregenz mit 254.000 Euro im Schnitt teuerste Landeshauptstadt, knapp vor Salzburg (252.000 Euro) und deutlich vor Innsbruck (220.000 Euro)

  • Niederösterreich und Oberösterreich erstmals über 1 Mrd. Euro Verkaufswert

  • Wien: mit 3,67 Mrd. Euro Verkaufswert wieder knapp ein gutes Drittel des österreichischen Wohnungsmarktes

  • Wien im 5-Jahres-Vergleich: +43,8% bei Quadratmeter-Preisen

  • Neubau-Anteil bundesweit bei 33,1%, Neubau-Preis +26,7% über dem Schnitt

  • Höchster Anteil an Bauträger-Objekten mit 40,5% im Bundesland Salzburg

  • Wohnung vom Bauträger (Neubau/Sanierung) im Österreich-Schnitt um 246.054 Euro


Österreichs Grundbücher melden neuen Rekord bei Wohnungsverkäufen


Auch 2017 wurden in Österreichs Grundbüchern wieder Rekorde verzeichnet, berichtet RE/MAX Austria: 49.584 Wohnungen wurden auf den Grundbuchsgerichten verbüchert, dies entspricht einem Plus von 1.738 Wohneinheiten oder +3,6% mehr als im bisherigen Rekordjahr 2016.

Der Wert der gehandelten Wohnungen stieg dabei auf 10,57 Mrd. Euro, das sind um +907 Mio. Euro (+9,4%) mehr als im Jahr 2016. Somit ist der Markt zwar wieder gewachsen, allerdings auch wieder prozentuell geringer als im Jahr zuvor.

Dies geht aus dem RE/MAX ImmoSpiegel für Eigentumswohnungen für das Jahr 2017 hervor, den Österreichs führendes Maklernetzwerk heute veröffentlicht hat. Mehr dazu unter: www.remax.at/presse/immospiegel/wohnungspreise.

Die Basisdaten dazu enthalten alle in ganz Österreich tatsächlich verkauften und verbücherten Wohnungen. Sie kommen via Kaufvertragssammlung von IMMOunited – den Experten für Immobiliendaten – und werden von RE/MAX Austria Research lückenlos für ganz Österreich analysiert und im RE/MAX ImmoSpiegel veröffentlicht. „Perfekte Transaktionsdatensätze generieren wir nicht nur mit der Erfassung der Immobilienkaufverträge aus dem Grundbuch. Wir ergänzen diese Informationen zum Beispiel mit historisch erfassten Nutzwertgutachten, mit Hardfacts aus vorangegangenen Immobilieninseraten, mit Flächen- und Gebäudeinformationen aus dem österreichischen Grundstücksverzeichnis, mit Flächenwidmungen aus Flächenwidmungsplänen der österreichischen Bundesländer und verifizieren letztendlich die Ergebnisse mit wertvollen Informationen unserer Makler-Partnerunternehmen. Nur so können wir die beste Qualität unserer angebotenen Immobilien-Transaktionsdatensätze für unsere Kunden sicherstellen“, sagt Mag. Roland Schmid, Eigentümer und Geschäftsführer der IMMOunited GmbH.

Mehr zur unterschiedlichen Qualität der Datenquellen und der Berechnungsmodelle auf www.remax.at/presse/immospiegel/datenqualitaet.

Die Steigerung bei der Anzahl der Wohnungsverkäufe geht vor allem auf das Konto von Neubauten. Diese sind um +8,5% gestiegen, während die Anzahl der verkauften Gebrauchtwohnungen nur um +1,4% zugelegt hat. Der Anteil an neu gebauten oder von Bauträgern sanierten Wohnungen an den Gesamtverkäufen lag 2017 bei 33,1% und damit um +1,5% über 2016.

Gedämpftes Wachstum auf höchstem Niveau


Im Gegensatz zu 2016 berichten für 2017 die RE/MAX-Experten nicht mehr für alle Bundesländer einen Anstieg bei der Anzahl und beim Wert der gehandelten Wohnungen. Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg liegen jeweils knapp unter den Werten des Rekordjahres 2016, aber über 2015.

Auch die Zuwachsraten der sechs anderen Bundesländer flachten ab. „Das heißt, in Summe ist die Anzahl der verkauften Wohnungen weiter gestiegen. Die Preise haben in allen Bundesländern außer Tirol zugelegt, aber insgesamt ist eine deutliche Beruhigung erkennbar“, erläutert der Geschäftsführer von RE/MAX Austria, Bernhard Reikersdorfer, MBA, und „in allen Bundesländern finden sich Bezirke, die weniger Wohnungsverkäufe zu verzeichnen hatten als im Jahr zuvor und Bezirke mit geringeren Durchschnittspreisen.“

In Summe zählten die RE/MAX Analysten 59 Bezirke (inklusive der darin liegenden Statutarstädte) mit mehr Wohnungsverkäufen, 45 Bezirke mit weniger, 2 Bezirke liegen auf Vorjahresniveau und Wien-Umgebung ist ja bekanntlich auf die Nachbarbezirke aufgeteilt worden.

Jede zweite Wohnung kostet unter 117.000 oder über 260.000 Euro


Die Grundbuchsdaten der 2017er-Verbücherungen zeigen, dass ein Viertel aller gehandelten Wohnungen in Österreich mindestens 261.668 Euro und ein weiteres Viertel weniger als 117.230 Euro kostete.
Die Preise an der Grenze zum unteren Viertel sind demzufolge um +9,6%, also doppelt so stark wie im Jahr zuvor (+4,9%) gestiegen.
Die Preissteigerung an der Grenze zum oberen Preisviertel ist annähernd konstant geblieben und hat von +4,2% auf +4,7% zugelegt.
Im Bereich der Neubauten/Sanierung liegen 50% der Wohnungspreise zwischen 169.622 und 310.000 Euro (jeweils ein Viertel darüber und ein Viertel darunter). Die Preise, die ausschließlich für Gebraucht-Wohnungen bezahlt wurden, bewegten sich analog (1. Viertel, 4. Viertel) zwischen 99.000 und 230.000 Euro.

Typischerweise kostete 2017 in Österreich eine Wohnung 194.208 Euro und damit um 11.384 Euro oder +6,2% mehr als 2016.

„Unsere jährliche RREFIX-Expertenbefragung im Dezember 2016 hat +5,6% Preisanstieg für 2017 für Eigentumswohnungen in zentralen Lagen, also dort, wo sich am meisten bewegt, prognostiziert. Im März 2018 sehen wir, dass diese Prognose ziemlich genau eingetroffen ist: Um +6,5% ist der Quadratmeterpreis für eine verkaufte Eigentumswohnung von 2016 auf 2017 nach oben gegangen“, freut sich Reikersdorfer über die Treffsicherheit von RE/MAX Austria Research.

Deutliches Preisplus in Nieder- und Oberösterreich, Wien nur auf Rang 4


Während 2016 vor allem der Westen (Tirol und Vorarlberg) den Preistrend nach oben befeuerte, waren es 2017 Nieder- und Oberösterreich. Das Burgenland schlägt trotz höchster Wert-Steigerungsrate aufgrund der geringen Menge in der Gesamtstatistik wenig durch.

5-Jahres-Vergleiche signalisieren Entspannung


Im bundesweiten 5-Jahres-Vergleich haben die typischen Preise für Eigentumswohnungen um +32,2% angezogen. Das sind damit nur exakt +0,4% Prozentpunkte mehr als im 5-Jahres-Vergleich noch vor einem Jahr.

Die Mindestpreisuntergrenze zu den teureren Wohnungen im oberen Preisviertel ist von 2012 auf 2017 um +29,3% gestiegen, die Maximalpreisobergrenze der günstigeren Wohnungen im unteren Preisviertel um +46,5%. „Wie in den meisten Jahren zuvor ist der langjährige Preisanstieg im Bereich der kleineren und günstigeren Wohnungen stärker als im Bereich der teureren und größeren“, sagt Bernhard Reikersdorfer.

Besonders an Preis und Wert gewonnen haben seit 2012 die Wohnungen in Burgenland (+53,7%) und in Niederösterreich (+48,0%). Wien liegt mit +37,9% erst auf Rang 3.

Die Wohnungsgrößen waren im Jahr 2017 leicht rückläufig und lagen im Schnitt bei 66,9 m² (-1,5% im Jahresvergleich).

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